You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Bali | Aline Lange

Bali | Aline Lange

Wer von Euch hat Eat Pray Love gesehen? Nein, keine Angst, dies wird keine "Reise zu mir selbst“. Als ich den Film gesehen habe, dachte ich einfach "Oh – wie schön ist Bali!“. Und ich kann euch sagen – Bali ist wirklich genauso traumhaft schön wie ich es mir in meinem Kopf ausgemalt habe.

Manchmal dachte ich, ich müsse mich kneifen. Die Lianen hängen von den Bäumen, man hat das Gefühl mitten im Urwald zu sein. Sobald man Ubud, die Künstlerstadt Balis, verlässt und nur gefühlt fünfzig Meter geht, steht man mitten in Reisfeldern. Das Land und die Menschen strahlen, trotz der Hektik des Verkehrs, eine absolute Ruhe und Zufriedenheit aus. Das Essen ist super lecker, die Cocktails könnte ich den ganzen Tag schlürfen.

Ubud war meine Base. Ich übernachtete zwölf Nächte im wunderschönen The Onion Collective. Hier konnte ich ein wenig arbeiten, mich im Pool abkühlen, leckere Spezialitäten genießen und die Gegend auskundschaften. Ich wollte mir so viel wie möglich anschauen, um den Zauber der Insel zu erleben und zu spüren. Das ging am einfachsten entweder zu Fuß oder mit einem gemieteten Roller. Für weiter entfernte Ausflugsziele, wie zum Beispiel verschiedene Tempel, habe ich mir einen Fahrer gebucht. In der Stadt Ubud selbst herrschte zur Weihnachteszeit balinesisches Chaos, weshalb ich diesen Bereich eher mied.

Nicht weit außerhalb von Ubud findet man den ersten der zahlreichen Tempel, den Taman Ayun oder auch Royal Water Tempel. Die Tempelanlage ist fantastisch anzusehen und umgeben von Wasser und saftigem Grün. Anschließend ging es weiter in Richtung Berg Batur und Lake Bratan. Trotz zahlreicher Warnungen meiner Freunde, bin ich im Dezember/Januar nach Bali gereist. "Achtung – da ist Regenzeit!“. In den gesamten zwölf Tagen hat es zweimal getröpfelt und einmal, während ich im Auto in Richtung Lake Bratan saß, richtig geschüttet. Wie alle Tempel auf Bali, ist auch dieser wunderschön. Die Kulisse war absolut bezaubernd, vor allen Dingen, weil sich durch den vorherigen Regen ein mystischer Nebel gebildet hatte.

Auch wenn ich Glück hatte, würde ich jedem dringend raten, eine Regenjacke mit einzupacken, wenn man einen Ausflug macht. Selbst wenn beim Start die Sonne bei dreißig Grad scheint – das kann sich schnell ändern.  Ein Halbtagesausflug mit einem privatem Fahrer kostet pro Auto übrigens circa sechsundzwanzig Euro, der Eintritt in einen Tempel circa zwei bis drei Euro.

Ein weiterer meiner Ausflüge führte mich zum Goa Gajah Elephant Cave. Eine wunderschöne Anlage. Einige Treppen führen immer weiter runter mitten in einen Urwald und zu einem tollen Seerosenteich. Im Anschluss ging es weiter zum Bangli Kehen Tempel, dem zweitgrößten Tempel Balis. Ein absoluter Traum! In der Mitte der Anlage steht ein riesiger Baum, bewachsen mit Lianen – Wow!

In sämtlichen Tempelanlagen sollte man die Schultern bedecken und immer einen Schal oder Sari dabeihaben, um sich diesen um die Hüfte binden zu können.

Es folgte ein Zwischenstopp in Kintamani, ein Ort mit atemberaubenden Ausblick. Hier machten wir Pause und aßen zu Mittag – leider ziemlich schlecht. Zum Glück das erste und letzte mal. Deswegen konzentrierten wir uns lieber nur auf den Ausblick und mieden die touristischten Cafés.

Der nächste Tempel war der Tampak Siring, eine riesige Anlage mit heiligen Quellen. Menschenmengen stehen hier über Stunden in kaltem Wasser, um sich zu reinigen. Glücklicherweise fand genau an diesem Tag eine Zeremonie in dem Tempel statt, so dass ein "Priester“, sowie eine Band mit traditionellen Instrumenten anwesend waren. Dadurch entstand eine ganz besondere Atmosphäre. Es ging weiter zum Rocky Tempel in Gunung Kawi. Dieser ist umgeben von Reisfeldern und Palmen und steht den vorherigen Tempeln in Sachen Schönheit nichts nach. Die schwüle Hitze war allerdings mittlerweise fast unerträglich.

Ein letzter Stopp des Tages führte uns zu den Reisterrassen von Tegallalang. Auch hier bezahlt man einen kleinen Eintrittspreis, der Blick über die Terrassen lohnt sich.

Nach so vielen erlebnisreichen Ausflügen gönnte ich mir am nächsten Tag wieder etwas Ruhe. Lediglich zu einem nachmittäglichen Besuch des Café Pomegranate ließ ich mich hinreissen. Das Café ist ein zu allen Seiten offenes Zelt, das Essen schmeckt lecker, es ist sehr gemütlich und abends wimmelt es nur so von Dragonflies.

Ein neuer Tag – ein neues Ausflugsziel: das Jungle Fish, eine Hotelanlage mitten im Urwald mit riesigem Infinity-Pool. Damit sich dieser rechnet sind neben den Hotelbesuchern auch Gäste herzlich willkommen. Es wird ein Mindestverzehr von umgerechnet circa dreizehn Euro verlangt, doch dafür kann man den ganzen Tag dort abhängen, genießen und schlemmen.

Neben den schon genannten Lokalitäten kann ich euch wärmstens das Cafe Seniman für Kaffeeliebhaber und das Bridges Bali für Weinliebhaber empfehlen. Beides befindet sich in Ubud. Grundsätzlich sollte man an einen wirkungsvollen Mückenschutz, die klassischen Reisemedikamente und die nötigen Impfungen denken wenn man nach Bali reist. 


 
 

ALINE LANGE

Baden-Württemberg, Deutschland

Alines Liebe zum Reisen begann in den Bergen beim Ski- und Snowboard fahren. Später kamen weiter entfernte Ziele wie Australien oder die USA hinzu. Sie hat noch jede Menge im Orte im Kopf, welche sie gerne bereisen möchte, entweder mit Freunden oder in verschiedenen Reisegruppen. Ihr Lieblingsreiseziel ist und bleibt Australien. Hier hat sie ein Jahr lang gelebt und als Snowboardlehrerin gearbeitet. Australien ist Alines zweite Heimat und nicht mehr aus ihrem Herzen wegzudenken.

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