You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Cartagena, Colombia / Lisa Marie O'Quinn

Cartagena, Colombia / Lisa Marie O'Quinn

Vor ein paar Wochen fanden mein Freund und ich heraus, dass eine große Studie, an der er arbeitete, abgeschlossen war und es war Zeit für uns, einen Urlaub zu machen! Schnell sprangen wir ins Flugzeug für ein 5-Tage/6-Nächte Abenteuer in Cartagena, Kolumbien. Wir planten in nur drei Tagen und nutzten zwei Reiseführer. Wir schauten auch, wer bereits dort gewesen war. Glücklicherweise hatte Matthews Kollege viel Zeit dort verbracht und hatte viele tolle Empfehlungen. Wir fanden den Reiseführer Bradt: Ausgabe 2 am hilfreichsten. Wir entschieden uns unseren Urlaub in zwei Teile zu teilen. Der erste Teil sollte im Sofitel, einem Resort- Hotel am Strand verbracht werden und in den letzten Tagen im El Marques Boutique Hotel, das ein kleines Hotel ist. Wir waren von beiden Hotels begeistert und denken, dass wir uns keine besseren Plätze hätten aussuchen können.

Das Sofitel war das teuerste und luxuriöseste Hotel, das in allen drei Reiseführern aufgeführt war, und wir wussten sofort warum. Das Gebäude aus der Kolonialzeit war einst das Convento de Santa Clata und stammt aus dem Jahr 1622. Das Hotel hat zwei Restaurants der gehobeneren Klasse, ein Restaurant/Bar am Pool und eine Bar mit Liebesmusik. Wir persönlich lieben historische Gebäude mit modernem, zeitgenössischem Stil. Die Einrichtung des Zimmers war schick und verspielt. Die Lobby ist wie ein glänzender Regenwald mit einer Statue des bekannten Fernando Botero, der auch als Picasso Latein Amerikas bezeichnet wird. Seine Arbeiten werden oft als fett beschrieben, doch Botero bezeichnete sie als überspitzt.

An unserem ersten Morgen in Cartagena genossen wir unser Frühstück bei El Cautro, einem der Restaurants im Sofitel. Wir wurden direkt von dem Mateo, dem Tukan des Hauses, begrüßt und er bliebt während der ganzen Mahlzeit bei uns. Welch ein wunderschönes buntes Wesen er ist! Nach dem Frühstück liefen wir ziellos durch die Straßen Cartagenas. In jedem Block findet man verschiedene Verkäufer, die Gemälde, Wassermelonen, Obst, Kaugummi, Hüte und Halsketten verkaufen. Nachdem wir das Plaza de less dulces und das Plaza de los coches gefunden hatten, beschlossen wir in einem Cafê, das Crepes & Waffles hieß, halt zu machen für einen kleinen Mittagssnack. Dort besprachen wir den weiteren Plan für die Reise. Wir entschieden uns, den zweiten Tag auf einer Insel zu verbringen, am dritten Tag würden wir in unser neues Hotel ziehen und uns mit der Umgebung vertraut machen. Am vierten Tag würden wir uns das Castillo und den Vulkan Totumo ansehen. Den fünften würden wir am Pool liegend verbringen, Souvenirs kaufen und eine romantische Kutschfahrt in der Stadt machen.

Unseren ersten Sonnenuntergang verbrachten wir im Cafe del Mar, einem Freiluftrestaurant/-bar mit Blick auf den Ozean, und ein großartiger Ort, um den Sonnenuntergang zu betrachten: Wir mochten es so sehr, dass wir dreimal dorthin gingen. Wir tranken etwas, teilten uns die Vorspeisen und wechselten dann zum Essensbereich für den restlichen Abend. Dieses Mal testeten wir das Restaurant 1621 in unserem Hotel. Die Einrichtung war schön und modern wie unser Zimmer mit einem französischen Flair. Die türkis-goldene Wand sieht so einladend aus. Die großen Stühle machten, dass ich mich wie eine Königin fühlte. Die Wassergläser waren rote Pokale. Die Bar hingegen verwendete große schwarze Gläser für einen kleinen Pop-Kontrast. Dort aß ich mein Lieblingsgericht des ganzen Urlaubs. Wir beide bestellten „Beef Camille“ mit gebratenen Tomaten und Pommes Frites. Es waren die besten Tomaten, die ich jemals gegessen habe. Das Team des Sofitels war sehr hilfsbereit und brachte uns ein wenig Spanisch bei und waren sehr geduldig mit unserem fehlenden Wissen der spanischen Sprache.

Am zweiten Tag, nahmen wir den Bus um 8 Uhr morgens und fuhren zum Schiffsanlegeplatz. Wir bestiegen das Wassertaxi und erreichen etwa 45 Minuten später das Hotel del canto. Es fühlte sich an wie eine verlassene Insel mit ein paar Stühlen und Hängematten zum Ausruhen. Wir konnten Getränke und Snacks vom Strand aus bestellen und ein Mittagsbuffet war im Preis für das Wassertaxi-Ticket inbegriffen. Wenn ihr an Reisekrankheit leidet, würde ich euch empfehlen eine Tablette dagegen mitzunehmen. Wir genossen unsere Zeit am Strand aber hatten beschlossen nur einen Tag am Strand zu verbringen. An diesem Abend aßen wir Abendessen in einem Restaurant im Santo Domingo Plaza, das sich als ein unterhaltsamer Ort erwies um Leute zu beobachten. Es gibt dort Verkäufer, die versuchen Sachen zu verkaufen, euch aber allein lassen wenn ihr „Danke, nein.“ sagt. Ein paar Sänger und ein Gitarrist brachten uns ein kleines Ständchen, das sehr schön war. Wir trafen auch einen freundlichen Mann, der perfekt Englisch sprach und uns anbot, uns zu einer Tour zu dem Vulkan und dem Schloss mitzunehmen. Er zeigte uns verschiedene Servietten, auf denen Notizen vorheriger Kunden standen, die sagten, dass Johny Kokain für uns besorgen könne. Wir fanden es lustig, aber gingen ihm während der restlichen Reise aus dem Weg.

Den dritten Tag verbrachten wir am Pool und aßen an der Pool-Bar bevor wir unser Gepäck zu unserem nächsten Hotel, dem El Marques Boutique Hotel, brachten. Dieses Hotel war nicht so teuer wie das Sofitel, und so nahmen wir uns eine Suite. Wir wurden mit einem Glas Champagner  begrüßt. Sechs luxuriöse Räume und zwei Suiten mit Blick auf einen eleganten Garten im Innenhof. Das Hotel ist Mittendrin aber trotzdem sehr privat. Das Personal erledigte einen guten Job und hielt Touristen und keine zahlenden Gäste aus dem Gebäude. Es fühlte sich an, als ob wir es für uns allein hatten. El Marques wurde erst kürzlich in ein Hotel umgebaut. Es war einmal das Zuhause des berühmten New Yorker Sam Green, der regelmäßig Yoko Ono und die Kennedys zu Gast hatte in seinem Haus des 17. Jahrhunderts. Zu den Freizeiteinrichtungen gehören ein Pool, eine Sushi-Bar, ein Restaurant und einen Wellnessbereich. Das Restaurant, Bohemia, hat romantische Sitzplätze sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Am vierten Tag, bekamen wir ein kostenloses Frühstück im Restaurant des Hotels, Bohemia. Von dort nahmen wir ein Taxi zum Castillo de San Felipe de Barajas, Kolumbiens größter und uneinnehmbaren Festung aus der Kolonialzeit. Ich war gespannt ein schönes Schloss zu sehen, aber es war eher eine rustikale Festung mit höhlenartigen Tunneln überall. Ich empfehle die elektronisch geleitete Tour, so kann man in seinem eigenen Tempo gehen. Achtet darauf, viel Sonnencreme aufzutragen, einen Hut mit zu nehmen und bequeme Schuhe zu tragen.

Wir liefen zurück zu unserem Hotel, das war gut um mehr von den Wohngebieten und weniger gepflegten Bereichen sehen. Wir haben im San Pedro Café zu Mittag gegessen, es gab Sushi und Pad Thai. Sie haben eine große Speisekarte, aber beide Male, die wir dort waren, war die Pizza aus. Wir gingen durch den Convento de San Pedro Martir nach dem Mittagessen. Danach wurden wir in unserem Hotel für unser nächstes Abenteuer abgeholt! Wir machten eine Bustour zum Volcan de Lodo El Totumo, einem Vulkan der mit warmen Schlamm gefüllt ist. Wir kletterten auf den Vulkan und nahmen dann ein Schlammbad. Ich weiß wirklich nicht, was ich von diesem Ausflug erwartet habe, aber es war gewiss eine Erfahrung. Wir wurden von Einheimischen massiert auf dem Vulkan und badeten dann mit einheimischen Frauen im Meer. Die Frauen verwendeten große Eimer gefüllt mit Wasser um sie über unsere Arme und Köpfe zu schütten, um das Wasser aus den Haaren zu waschen. Ich empfehle euch, einen alten Badeanzug tragen, weil er höchstwahrscheinlich von dem Schlamm verfärbt wird.

Außerdem würde ich empfehlen, kleine Münzen in kolumbianischen Pesos mitzunehmen für die verschiedenen Dienstleister. Wir hatten Abendessen in einem argentinischen Steakhaus, das Quebracho hieß. Es war gleich um die Ecke vom Hotel, aber versteckt, so dass wir es vorher nicht gesehen hatten. Einer unserer Reiseführer empfahl es! Wir mögen Fleisch, daher habe wir Kebab und Steak bestellet! Das Essen war lecker und die Atmosphäre war toll! Wir bekamen sogar ein wenig Live-Musik zu hören!

An unserem letzten Tag verbrachten wir den Morgen am Pool und verbrachten den Rest des Tages mit der Suche nach Souvenirs! Ich habe die unglaublichsten Freund überhaupt. Er liebt Wein und führt mich aus und macht mir ständig Geschenke. Er ist der großzügigste Mensch, den ich je getroffen habe. Ich könnte mir keinen Besseren vorstellen. Er ist so ein Besserwisser, aber er verhält sich nicht, als wäre er besser als ich. Und jetzt weiß ich auch, dass wir gut zusammen zu reisen können! Matt wollte mir einen Smaragd kaufen, aber ich habe keinen gefunden, der mir gefahl. Es gab Smaragd- Läden an jeder Ecke. Kolumbien ist bekannt für seine erstklassigen Smaragde. Am Ende fand ich ein Paar wunderschöne goldene Ohrringe im präkolumbianischen Stil. Sie sahen sehr ähnlich aus wie die, die wir im Goldmuseum gesehen hatten.


 
 

PHOTOGRAPHER LISA MARIE O'QUINN

Washington, USA

Washington, DC Hochzeitsfotografin, Lisa Marie O'Quinn, hat eine Leidenschaft für das Berührbare und Fine Art in einer Zeit der digitalen Massenmedien und des Überflusses. 

Ihre Herangehensweise an die Fotografie kann als eine Kombination aus Fine Art, Editorial und Fotojournalismus beschrieben werden. Ihre minimalistischer Stil und ihre Leidenschaft für einzigartige Bilder haben sie zurück zur Filmfotografie gebracht. Die Nutzung von unterschiedlichen Film-Kameras neben digitalen Kameras, erlaubt es ihr, sich in den kreativen Prozess eingebunden zu fühlen.

Ihr könnt Lisa Maries Fotografie auf ihrem Blog verfolgen und ihre Fanpage hier besuchen.

Jordanien, Asien / Christian Bremser

Jordanien, Asien / Christian Bremser

Ireland / Jasmin Marek

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