You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Etosha und Waterberg, Namibia | Belka Berlin

Etosha und Waterberg, Namibia | Belka Berlin

Den ersten Teil unserer großen Afrika-Reise verbrachten wir in Sossusvlei, danach ging es über die Skelettküste nach Damaraland - auf die Suche nach wilden Elefanten. Jetzt sind wir im legendären Nationalpark Etosha angekommen und verbringen das Ende unserer Namibia Reise am Waterberg Plateau. 

Das erste, was mir an Etosha auffällt, ist das Blau des Himmels. Reflektiert von den unendlichen weißen Flächen der Salzpfanne, strahlt es in einem Ton, für den ich noch keinen Namen habe. Außer vielleicht: Etosha Blau. 

Die Landschaft in dieser Gegend wechselt immer wieder von kahler, weiß-gelber Halbwüste zur grünen, üppigen Savanne. Im ersten Abschnitt finden wir Antilopen, Zebras, Kudus, Giraffen und Gnus. Im dichter bewachseneren Busch begegnen wir den ersten Löwen dieser Reise, und später am Abend Nashörnern, Elefanten und zwei Geparden. Nachts, als wir in unserem Zelthaus der Ongava Lodge schlafen, höre ich von einem lauten Knurren auf. Die Wände des Hauses sind aus Canvas. Man hört die Vögel und das Rauschen des Windes hindurch. Doch jetzt höre ich, ganz nah dran, vielleicht fünf, sechs Meter von unserem Schlafzimmer entfernt Löwenrufe. Der Rudel ist auf dem Weg zur Wasserstelle. Uns trennt nur eine feste Canvaswand von ihnen. Ich horche, wie sie sich entfernen und verstehe zum ersten Mal, was das Wort Wildnis wirklich bedeutet. Vielleicht wurde es hier erfunden.

Die letzten Tage in Namibia verbringen wir am Waterberg Plateau. Meine Lieblingsorte folgen selten einem Schema. Es ist meistens nur ein Gefühl. Das Gefühl, dort besser atmen zu können. Das Waterberg Plateau ist einer von ihnen. Hier bauen wir unser Zelt für länger auf, frühstücken morgen unter freiem Himmel, verbringen die heiflen Nachmittage im Schutze der Akazienbäume und die Sonnenuntergänge auf der Terasse mit dem Blick zum Mond. Ein Berg. Eine Laterne. Ein Dachzelt. Und das Gefühl, nie wieder fort zu wollen. 

Die Reise nach Namibia wurde mit Unterstützung von Air Namibia und Namibia Tourism Board durchgeführt. Ein besonderer Dank geht an Asco Car HireWilderness Safari und Lensavenue für die Zusammenarbeit bei der Produktion der Reportage.

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Belka Berlin 

Herausgeberin von The Fernweh Collective

Mit 5 Jahren wurde Belka als blinder Passagier an Bord einer sowjetischen Il-86 geschleust und leidet seitdem an Fernweh. In der Zwischenzeit hat sie die Welt bereist und die Aussicht auf eine Jura-Karriere gegen ein Leben mit ihrer Kamera "on the road" eingetauscht. In ihrer Freizeit träumt sie davon, mit einer Umweltaktivisten-Truppe in die Arktis durchzubrennen. Oder friedlich in einer einsamen Hütte auf Sansibar zu leben.  Je nach Tageslaune.

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Kirgistan, Asien | Grace Jones

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Lake District, England / Urška & Domen

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