You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Hawaii, USA / Anja Pöhlmann

Hawaii, USA / Anja Pöhlmann

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Vergangenen Sommer flog ich für 2,5 Wochen in die USA. Ziel war neben San Francisco und Seattle auch Hawaii. Dort, genauer gesagt in Honolulu auf der Insel Oahu, habe ich vor einigen Jahren für ein halbes Jahr leben und arbeiten dürfen. Seitdem zieht es mich immer wieder dort hin, mit der Mission so viele der 8 Hauptsinseln wie möglich zu sehen. Im Juni 2012 machte ich mich also nach einem kurzen Zwischenstopp in San Francisco zum inzwischen 3. Mal auf den Weg nach Honolulu. Ich wohnte bei meinen Freunden Melissa und Pete im Stadtteil Kahala. In den 8 Tagen vor Ort besuchte ich unter Anderem mein altes Wohnviertel am Punchbowl Krater, den Aloha Tower, den Waikiki sowie den Ala Moana Beach. Einmal in Downtown angekommen kann man eigentlich alles Sehenwerte erlaufen - was die Amerikaner selbstverständlich eher selten tun. Ansonsten kommt man mit dem Bus schon ganz gut rum, aber ein Mietauto macht viele Ausflüge einfacher, da die Busse außerhalb von Honolulu nicht ganz so oft fahren. Dennoch, Honolulu ist trotz der Tatsache, dass es eine Großstadt ist eigentlich recht klein und überschaubar. Was ich besonders toll finde, ist dass Museen generell keinen Eintritt verlangen. Außerdem gibt es monatlich den First Friday Art Walk bei dem Galerien, Shops und Cafes bis spät abends geöffnet sind und viele Besucher anziehen. Diese Abende haben eine tolle Atmosphäre und sind ein guter Einklang in das Nachtleben von Downtown Honolulu. Immer einen Besuch Wert ist ein kleines Städtchen im Norden der Insel - Haleiwa. Es ist ein Surferort mit ein paar kleinen Shops und Restaurants, einigen Künstlern und einem tollen Strand, der nicht annähernd so überfüllt ist wie Waikiki Beach. Entlang der Küste zurück nach Süden gibt es viele weitere "einsame" Strände, die hauptsächlich von den Locals genutzt werden und eine tolle Abwechslung zum Stadttrubel von Honolulu bieten. Mit dem Meer auf der einen Seite und den Bergen auf der Anderen bietet die Insel mit ihren tollen Kontrasten wirklich tolle An- und Ausblicke.

Mein Highlight bei diesem Trip war jedoch ein Wochenendausflug nach Maui mit meinen Freunden. Nicht mal 30 Minuten fliegt man von Honolulu bis Kahului. Mit einem Mietwagen lässt sich die Insel am Besten erkunden. Wir fuhren direkt vom Flughafen zum Iao Valley mit der berühmten Landmarke des Iao Needle - einem vulkanischen Monolith, dessen Spitze allerdings meist im Nebel hängt. Sobald man aus dem Valley herauskommt, indem es häufig feucht und neblig ist, befindet man sich wieder im typisch hawaiianischen Sommerwetter. Eine Fahrt entlang der berühmten Road to Hana haben wir nicht unternommen. Statt dessen sind wir an der nordwestlichen Küste von Lahaina nach Norden gefahren - einer Strecke die angeblich der von Toristen bevorzugten Road to Hana in Nichts nachsteht - weder vom Ausblick, noch von den engen Kurven und gefährlich aussehenden Klippen am Straßenrand. Lahaina ist einer der gößeren Orte auf Maui, von dessen Strand aus man die Insel Lanai sehen kann. Lahaina ist ein beliebter Touristenort und ist darauf ausgerichtet mit tollen Restaurants mit Meerblick und kleinen Souveniershops. Außerdem findet man dort einen der größten Banyanbäume der Welt, die sehr typisch für Hawaii sind. Besonders stark besiedelt ist Maui nicht, große Städte wie Honolulu gibt es nicht, statt dessen findet man süße kleine Orte mit Holzhäusern und einem sehr hawaiianisch-ländlichen Charme. Einen Ausflug, den jeder Maui-Besucher machen sollte ist die Fahrt auf den Vulkan Haleakala. Und zwar morgens vor dem Sonnenaufgang! Während man morgens, halb verschlafen und frierend am Rande des Kraters steht (es ist wirklich kalt!), unter sich die Wolken, kann man die Sonne aufgehen sehen und weiß die kurze Nacht hat sich gelohnt! Ein einmaliger Anblick! 

Hawaii hat so viel zu beiten, dass man das eigentlich gar nicht alles in einen Blogeintrag fassen kann. Aber ein paar Reisetipps für Oahu, die ich gerne empfehle und natürlich selbst ausprobiert habe sind außer Surfen die Besteigung des Diamond Head, Punchbowl Krater (der heute ein Soldatenfriedhof ist), Nu'uanu Pali (Pali Lookout), Hanauma Bay, Waimea Valley und Pearl Harbour. Abgesehen davon gibt es diverse hiking tracks, die einen nicht nur sportlich fordern, sondern auch an Orte führen, die man als Strandtourist eher nicht sehen würde.

Außer Oahu und Maui habe ich in der Vergangenheit auch die Hauptinsel Hawaii - the Big Island - besucht. Ein paar Inseln fehlen also noch, was bedeutet, dass es in der Zukunft hoffentlich noch weitere Besuche auf den Inseln für mich geben wird. Hawaii ist wirklich paradiesisch. Es ist aber inzwischen auch sehr amerikanisiert. Die Bevölkerung besteht besonders in Honolulu aus vielen "Festland-Amerikanern" und Japanern, aber auch einer Menge anderer Kulturen. Amtssprache ist zwar Englisch, aber wer auf Hawaii lebt, eignet sich schnell einen kleinen Wortschatz an typisch-hawaiianischen Begriffen an, die im Alltag zum normalen Sprachgebrauch gehören. 


Fazit: Oahu ist mein persönliches Paradies. Honolulu ist eine aufregende große Stadt und ich habe noch nie Berge gesehen, die mich so begeistern wie die grünen "Hügel" auf Oahu.


 
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Gastfotografin Anja Pöhlmann

Ich bin Anja, Motion-Designerin und Cutterin sowie Portrait- und Hochzeitsfotografin in Sachsen. Mein Aufenthalt auf Hawaii als Praktikantin bei einem Fernsehsender 2003 hat mich zur Fotografie geführt und meine Reiselust entfacht. Leider hat mich die Fotografie beruflich noch nicht um die Welt geführt, was mich aber nicht davon, abhält diese auf eigene Faust erkunden. Ein Ziel, das ich schon seit vielen Jahren im Auge habe, ist Island - und das obwohl ich eigentlich gar kein Winterfan bin!

Ihr könnte Anjas Fotografie in ihrem Blog verfolgen und ihre Fanpage hier besuchen.

Australia / Anne & Björn Fotografie

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Australia / Aline Lange

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