You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Indien | Birgit Hart

Indien | Birgit Hart

Unsere kleine Kerala-Rundreise begann in Fort Kochi. Gebucht hatten wir nur den Flug und die erste Nacht, denn so reisen wir am liebsten: ohne genauen Plan und mit der Möglichkeit, sich treiben zu lassen.

Übers Internet hatte ich ein kleines B&B gefunden: Reds Residency in Kochi. Die Inhaber gaben uns auch wertvolle Tips und Adressen für die weitere Reise. Wir sind mit dem Zug die Küste Richtung Norden weitergefahren, mit dem Ziel Kannur. Dort sind wir ein paar Tage im Waves Beach Resort geblieben  – ein ruhiges, kleines B&B direkt am Meer, mit eigenem Strand, der über einen Weg die Steilküste hinunter erreichbar ist. Die Besitzer waren unfassbar freundlich und es wurde am Abend für alle gekocht. Der Ort war so abgelegen, dass wir auch nicht wirklich ein Restaurant oder ähnliches fußläufig hätten erreichen können.

Ähnlich abgelegen war auch der nächste Stop in Wayanad. Wahrscheinlich der beeindruckenste Spot unserer Reise. Mitten im Teeanbaugebiet, völlig abgelegen am Rande des Dschungels. Elefanten und auch Tiger sind keine Seltenheit im ‚Garten‘. Und dieser Garten war der absolute Wahnsinn. Alles, vom Kaffee bis zum Curry, wurde dort angebaut. Wir haben einen großen Teil der Zeit dort in der Küche verbracht - ‚clean eating‘ at it’s best.

Beim Ausflug in den angrenzenden Wildpark ‚Tholpetty Wildlife Sanctuary‘ durfte ich mit Elefanten kuscheln (Ich wurde wirklich mit dem Rüssel umarmt!) und Elefantenbabys streicheln. Die Teeplantagen und auch ein Besuch im Thirunelly Temple waren beeindruckend. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre ich gerne noch ein paar Tage geblieben, um zu Fuß mehr zu entdecken. Zu empfehlen ist an abgelegenen Orten auf alle Fälle auch ein Fahrer – und wenn der sich überzeugen lässt, nicht nur die typischen Touristen-Ziele anzufahren, dann bekommt man echtes Kerala zu sehen.

Die letzte Station war die obligatorische Hausbootfahrt - und das ist wirklich traumhaft: ein eigenes Boot und ein Koch, der feinstes Essen zaubert. Auch da ein Tipp: die Inder meinen es gut, wenn sie euch Toast zum Frühstück servieren – wir haben das immer gleich gesagt, dass wir viel lieber das typische Frühstück möchten: Kalappam, Dosa, Chutneys und Reis.

Kostentechnisch sind wir, glaube ich, nicht über 30 Euro pro Nacht gekommen. Und auch die Zugfahrt war in der 2.Klasse, für indische Verhältnisse war das ja eine kurze Fahrt von 7 Stunden. Der einzige Tipp hier: die Toiletten in den Bahnhöfen sollte man trotzdem mit der Aufschrift ‚First Class‘ wählen.


 
 

BIRGIT HART

München, Deutschland

Birgit ist Portrait und Hochzeitsfotografin aus München. Sie liebt gutes Essen, reisen zu gehen und ihren Kindern "Die Fünf Freunde" vorzulesen. Ohne Musik könnte sie nicht leben. Sie mag Technologie, hat aber Vinyl im Regal und glaubt an die analoge Fotografie!

 

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