You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Ireland / Jasmin Marek

Ireland / Jasmin Marek

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Im August machten mein Freund und ich uns für zwei Wochen auf in das Land, das schon bei unserer ersten Reise dorthin unser Herz gestohlen hatte: Irland. Zunächst wollten wir allerdings Nordirland erkunden, das zu Großbritannien gehört. Von Dublin aus fuhren wir mit unserem Mietwagen hoch in den Norden – unser erstes Ziel hieß Portrush. Ein kleines, gemütliches Städtchen an der Nordküste, das – wie wir feststellten – doch scheinbar sehr beliebt bei vielen, hauptsächlich britischen Touristen war. Wir verbrachten hier zwei Nächte und erkundeten gleich am nächsten Tag von dort aus ein paar Punkte auf unserer To-Do-Liste. Darunter die Besichtigung der Bushmills Whiskey-Distillery sowie den absolut sehenswerten Giant’s Causeway. Dieser wird unter den Iren als achtes Weltwunder bezeichnet; was die Natur hier geschaffen hat, ist allerdings wirklich beeindruckend und wunderschön. Wie eine Treppe ragen hier stufenförmig Basaltsäulen bis ins Meer hinein.

Anschließend fuhren wir zur Carrick-a-Rede Ropebridge – eine Hängebrücke, über die man auf eine kleine, unbewohnte Vogelinsel gelangt. Der ca. 1 km lange Weg dorthin war fast spektakulärer als die Brücke selbst. Immer an der Küste entlang boten sich uns hier wahnsinnig schöne Ausblicke auf das Meer und die kleinen, vorgelagerten Inseln. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, denn als wir zum Auto zurück kamen, fing es an zu regnen. – Irland eben!

Eine weitere, wirklich empfehlenswerte und vielleicht nicht bei allen Touristen bekannte Sehenswürdigkeit sind die sogenannten Dark Hedges: eine Allee mit sehr ungewöhnlichen und irgendwie „magisch“ wirkenden Bäumen – mit Worten kaum zu beschreiben. Hier wurde übrigens ein Teil der Serie „Game of Thrones“ gedreht.

Nach zwei Tagen verließen wir Nordirland und fuhren nach Westen – genauer gesagt nach Achill Island im County Mayo. Diese Insel ist über eine kleine Brücke mit dem Festland verbunden. Achill Island ist wie eine eigene Welt, alles ist sehr ursprünglich und wild. Wunderschöne, raue Küsten gibt es hier, genau wie weite Sandstrände und einige Berge. Keem Bay im Westen der Insel wird als einer der schönsten Strände Irlands bezeichnet. Allerdings ist die überaus schmale Küstenstraße dorthin schon ein Erlebnis für sich. Bei Gegenverkehr ist Improvisation angesagt!

Nach weiteren zwei Nächten auf Achill Island legten wir auf unserem Weg nach Kerry im Süd-Westen noch einen Stopp in Galway ein. Galway ist die größte Stadt im Westen Irlands und im Vergleich zu den vorherigen Orten war hier ganz schön ‘was los. Galway hat eine wunderschöne, bunte Einkaufs- und Pub-Straße mit vielen Restaurants und tollen Läden. In unserem ‚Lieblings‘-Pub „The Quay’s“, das wir von unserer ersten Irland-Reise kannten, verbrachten wir einen tollen Abend bei wirklich guter Live Irish Folk Music und einigen Pints Guinness und Cider.

Und wieder ging es weiter zu unserem nächsten Ziel, was für die ganze kommende Woche unser Zuhause sein sollte: Inch Beach im County Kerry. Der Inch Beach befindet sich auf einer Landzunge an der Dingle Halbinsel und ist ganze 3,5 Meilen lang. Und wieder zählt er zu einem der schönsten Strände Irlands – Für uns in jedem Fall; vielleicht sogar der schönste! Die Aufschrift an der Fassade des Strand-Pubs werde ich wohl nie mehr vergessen:

„Dear Inch must I leave you, I have promises to keep perhaps miles to go to my last sleep.”

Direkt oberhalb des Strandes wohnten wir eine Woche lang in einem sehr liebevoll und gemütlich eingerichteten Bed & Breakfast. Von hier aus unternahmen wir viele Tagesausflüge, fuhren z.B. den Ring of Beara, der als Geheimtipp gilt und unserer Meinung nach wirklich viel, viel schöner und ursprünglicher ist als der bekannte „große Bruder“ Ring of Kerry. (Wir haben beide gesehen!)

Definitiv eines unserer Highlights der Reise war ein Ausflug auf die Great Blasket Islands, eine mittlerweile unbewohnte Inselgruppe vor der Dingle Halbinsel, die den westlichsten Punkt Irlands im Atlantik bildet. Bei allerbestem Wetter fuhren wir also von Dingle aus mit einer „Fähre“ (die sich als etwas größeres Schlauchboot entpuppte) auf die Hauptinsel der Blasket Islands und verbrachten einen wunderschönen und sonnigen halben Tag dort. Einen Ausflug dahin kann ich jedem empfehlen, der Kerry bereist – genau wie Dingle selbst. Dieses kleine Hafen-Dörfchen hat mich sofort in seinen Bann gezogen, mit seinen bunten Häusern, den vielen Restaurants und Pubs und ganz einfach seinem Charme. Dingle MUSS man einfach lieben!

Mein Herz wird ganz schwer, wenn ich an diesen Urlaub zurück denke. Es war nicht einfach nur ein Urlaub – ein Stückchen meines Herzens habe ich in Irland gelassen und ich bin sicher, dass wir nicht nur noch einmal auf die grüne Insel reisen werden.


 
 

FOTOGRAFIN JASMIN MAREK

Frankfurt, Hessen

Hallo, ich bin Jasmin - Fotografin für Hochzeiten & Lifestyle. Ich liebe die Vorweihnachtszeit und bin ein absoluter Herbst-Mensch. Ohne Musik könnte ich auf keinen Fall überleben. Ich liebe es, zu reisen und dabei alle neuen Eindrücke mit meiner Kamera fest zu halten. Dafür schlägt mein Herz.

Ihr könnt Jasmins Fotografie in ihrem Blog verfolgen und ihre Fanpage hier besuchen.

Cartagena, Colombia / Lisa Marie O'Quinn

Cartagena, Colombia / Lisa Marie O'Quinn

Ecuador, South America / Oliver Ostermeyer

Ecuador, South America / Oliver Ostermeyer