You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Java und Bali, Indonesien / Inga Amshoff Photography

Java und Bali, Indonesien / Inga Amshoff Photography

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Eigentlich war es Zufall, dass wir im letzten Sommer in Indonesien gelandet sind. Als wir im Juli mit unseren Rucksäcken Richtung Kuala Lumpur gestartet sind, hatten wir uns auf die Erkundung Malaysias gefreut. So wie wir Reisen in Asien kannten - ohne Plan oder Route, spontan von Tag zu Tag entscheidend, wohin es uns als nächstes verschlägt oder ob wir nicht doch noch ein paar Tage bleiben.

Leider gestaltete sich dies in Malaysia schwierig, ob abhängig vor der Reisezeit, dem bald endenden Ramadan oder dem Land an sich. Und als wir dann einen weiteren Strandtag auf Pula Tioman mit verzweifelten Anrufen und Planungsversuchen für die Weiterreise "verschwendet" hatten, fiel die Entscheidung: Auf nach Singapur und mit dem Flieger nach Java.

Was einfach eine großartige Entscheidung war. In Yogyarkarta gelandet kam endlich wieder Travellerfeeling auf. Die süßen kleinen Hostels & Guesthouses, engen Gassen und lebhaften Straßen haben uns sofort begeistert. Von dort aus erkundeten wir zunächst die kulturellen Highlights der Umgebung. In den frühen Morgenstunden brachen wir auf zu dem buddhistischen Tempel Borobudur, der mit seinen 72 Stupas, in deren Inneren je ein Buddha zu finden ist, einer der aussergewöhnlichsten Tempel war, die wir bislang auf unseren Reisen gesehen hatten.

Die fruchtbare Talebene im weichen Morgendunst bat einen ganz wunderbaren Ausblick von der höchsten Ebene des Tempels. Danach besichtigten wir den Prambanan-Tempel, einer der größten hinduistischer Tempel Südostasiens, der mit seinen großen, spitzen Türmen und Schreinen zu Ehren Vishnu & Brahmas definitiv auch eine Reise wert war.

Weiter führte uns unser Weg zum Mount Bromo, einem der aktivsten Vulkane Javas. Eigentlich noch mitten in der Nacht fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, um den Sonnenaufgang über dem Vulkan und dem umgebenden Nationalpark zu erleben. Auch wenn wir dort mit hunderten anderer Menschen waren und trotz aller verfügbarer Kleidungsstücke noch am ganzen Körper bibberten, war es ein wunderschönes Erlebnis. Die anschließende Vulkanbesteigung war allerdings um so beschwerlicher. Nicht nur der Weg an sich, (von allen chinesischen Mittouristen auf Mini-Ponys hinter sich gebracht) sondern die vom Vulkan ausgehenden Schwefeldämpfe ließen uns kämpfen und das ein oder andere Mal war ich kurz davor aufzugeben, da auch durch angefeuchtete Schals kaum Luft zu bekommen war. Oben angekommen wurde man mit einem Blick in den äußeren Krater und über die Vulkanebene zumindest teilweise entschädigt.

Von Bromo aus ging es per Bus & Fähre für uns Richtung Bali, wo unser Primärziel eigentlich Entspannen & Genießen war. Nach ein paar Tagen im Trouble von Kuta ging es zum Chillen Richtung Südosten, wo wir in einem kleinen Häuschen Ruhe & Zweisamkeit genießen konnten.

Von dort aus erkundeten wir auch einige Strände und Sehenswürdigkeiten der Insel, wobei die Besuch des Felsentempels Tanah Lot, Pura Uluwatus, Pura Tirta Empuls und das Dinner am Echo Beach direkt am Meer zu meinen persönlichen Highlights gehörten. Da wir das Glück hatten, den Onkel eines Freundes auf Bali zu kennen, kamen wir auch in den Genuß echter balinesischer Gastfreundschaft und Kochkunst, stöberten auf einheimischen Märkten und lernten viel über die balinesische Kultur & gelebte Religion - wobei mich alles bis auf die gebackene Schweinehaut, die als absolute Delikatesse gefeiert wird, restlos begeisterte!

Diese Erfahrungen waren eigentlich die schönsten auf unserer Reise in Indonesien, etwas, dass wir bereits in Indien & Kambodscha erleben durften, das die Begegnungen mit den Menschen einfach die bleibendsten & wertvollsten Erinnerungen sind, die man von einer Reise mitnehmen kann.


 
 

Hochzeitsfotografin Inga Amshoff

Speyer, Deutschland

Ich bin Inga, 33 Jahre jung; herzlich, leidenschaftlich und eigentlich Ärztin von Beruf. Seit 4 Jahren ist die Fotografie aber fester Bestandteil meines Lebens, so dass ich nur noch in Teilzeit im Krankenhaus arbeite. Wenn ich nicht grade meiner Eiscremesucht fröhne oder mit dem Buch in der Hand die Welt um mich vergesse, reise ich mit meinem Mann und dem Rucksack um die Welt, um einzigartige Eindrücke & Erfahrungen zu sammeln. Auch wenn wir uns im Juli diesen Jahres auf die wohl größte Reise begeben, die man sich vorstellen kann, und von da an zu Dritt durchs Leben schreiten werden, warten noch viele wunderbare Orte auf uns.

Ihr könnt Ingas Fotografie in ihrem Blog verfolgen und ihre Fanpage hier besuchen.


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