You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Lofoten, Norway / Julia Hofmann

Lofoten, Norway / Julia Hofmann

Header Lofoten Norway travel Photography Fernwehosophy.jpg

Ich wollte schon immer auf die Lofoten, allerdings kam immer etwas dazwischen und wir haben letztendlich unseren Urlaub ein einem anderen – meist wärmeren Land – verbracht. Letztes Jahr im Mai war es endlich soweit. Wir bestiegen unser Flugzeug Richtung Oslo und anschließend weiter nach Evenes auf die Lofoten.

Bereits im Vorfeld haben wir viel gelesen und unsere Tour grob geplant. Für die ersten 5 Tage unserer Reise haben wir entschieden uns ein kleines „Rorbuer“ in Reine zu mieten. In diesen kleinen Häusern haben früher die Fischer gewohnt während sie auf den Lofoten Dorsch gefangen haben. Rorbuer wurden auf Pfählen erbaut und bieten einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und die Fjorde Norwegens. Für den zweiten Teil unseres Trips haben wir unser Zelt eingepackt. Ab Ende Mai geht die Sonne nicht mehr unter im hohen Norden - das wollten wir unbedingt hautnah erleben.  Wenn man zeltet, muss man allerdings auch auf jegliche Wetterlagen vorbereitet sein. Es kommt schon mal vor, dass es im Mai dort noch schneit und sehr kalt ist. Gesagt getan, jede Menge warme Kleidung hat den Weg in unsere Koffer gefunden – Fleece Pullover, Handschuhe, Schaals und Mützen. Wir wollten auf jeden Fall vorbereitet sein – auf alles was da kommt.

Als unser Flugzeug gelandet ist empfängt uns der Norden mit knapp 10 Grad und Nieselregen, genauso wie erwartet.  Unsere erste Station ist der kleine Ort Reine. Reine ist ein kleines Fischerdorf mit 300 Einwohnern im westlichen der Lofoten. Es ist ein wunderschöner Ort, wie aus dem Bilderbuch – der Reinefjord beginnt genau dort und auf der anderen Seite liegt das Nordmeer. An unseren ersten Tagen haben wir die Berge rundherum erkundet und haben das traumhafte und vor allem sehr warme Wetter genossen. Besonders hat uns die Landschaft rund um Å i Lofoten und Sorvagen gefallen. In Sorvagen gibt es auch ein kleines Restaurant „Maren Anna“, das wir sehr empfehlen können. Unsere Gastgeber und auch sonst alle Einheimischen haben uns versichert, dass wir Glückspilze sind. Während es zu Hause in Deutschland nur geregnet hat und viel zu kalt war für Anfang Juni, gab es auf den Lofoten bestes Sommerwetter. Im Jahr zuvor gab es in Reine nur 4 Tage mit mehr als 20 Grad und das das ganze Jahr über. Ihr könnt euch vorstellen wie glücklich wir waren, das wir bis auf unseren ersten Tag strahlenden Sonnenschein genießen konnten.

Die erste Mitternachtssonne haben wir wie auch viele Einheimische am Bunes Strand begrüßt. Jedes Jahr wird die erste Nacht in der die Sonne nicht mehr untergeht, gebührend gefeiert. Wir haben allerdings jede Nacht zum Tag gemacht – wie soll man auch bei so einem Licht schlafen?

Ein wenig erschöpft haben wir nach 5 Tage Abschied von unserer kleinen Hütte in Reine genommen, die wir sehr ins Herz geschlossen haben und sind einfach mit unserem Mietauto losgefahren – ohne ein bestimmtes Ziel.  In Norwegen gilt das Jedermannsrecht, welches besagt, dass jeder zelten kann wo er möchte – außer es ist ausdrücklich verboten. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es nicht so einfach ist einen der tollen Strände auszusuchen und zu bleiben. In Unstad wurden wir fündig und haben unser Zelt aufgeschlagen und unseren Lachs gegrillt und den Wellenreitern zugesehen.

Anschließend ging es weiter nach Gimsøy, dort haben wir einen traumhaftschönen Zeltplatz direkt am Meer entdeckt und beschlossen auch hier einige Zeit zu verbringen. Gimsøy war für uns der perfekte Platz um die Umgebung zu erkunden. Ein Besuch Wert ist das kleine Fischerdorf Henningsvær, dort solltet ihr unbedingt beim Henningsvær Lysstøperi Cafe  vorbeischauen und eine Zimtschnecke genießen. Sooo lecker!

Wir waren sehr erstaunt, wie türkisblau das Meer und wie schön die Strände dort sind. Mehr als einladend für eine kleine Abkühlung – im wahrsten Sinne des Wortes. Mehr als 13 Grad sind nicht drin. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen.


 
JuliaHofmann.jpg
 

Gastfotografin Julia Hofmann

Hallo, mein Name ist Julia Hofmann. Ich komme aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Karlsruhe. Seit einigen Jahren bin ich als Portrait- und Hochzeitsfotografin tätig. 

Eine weitere große Leidenschaft neben der Fotografie ist das Reisen – egal ob ein Kurztrip oder eine Fernreise. Ich liebe es neue Kulturen und Länder zu erkunden und bin glücklich, wenn mir die Sonne ins Gesicht scheint, ich Sand zwischen meinen Zehen spüren kann und mir der Wind durch die Haare weht. 

Ihr könnt Julias Fotografiein in ihrem Blog verfolgen und ihre Fanpage hier besuchen. 


Tansania / Hannah Gatzweiler

Tansania / Hannah Gatzweiler

Australia / Anne & Björn Fotografie

Australia / Anne & Björn Fotografie