You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Myanmar | Anne & Björn Stüllein

Myanmar | Anne & Björn Stüllein

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Großstädte Mynamars - Yangon und Mandalay

Als wir in Yangon, Myanmars alter Hauptstadt landeten, stieg uns gleich wieder „der Duft der großen, weiten Welt“ in unsere Nasen. Räucherstäbchen vernebelten die Luft, verschiedene Gewürzdüfte schwirrten um uns herum, es wurde gekocht und sich Thanaka auf die Haut geschmiert. Wir wurden scheu angelächelt, wurden zum Tee eingeladen, aßen frisch zubereitete Gerichte am Straßenrand und genossen die heiße und mystische Atmosphäre der Stadt und das Gelände der Shwedagon Pagode. Diese Stadt ist übersät mit Gold und Glaube und wir fühlten uns sichtlich wohl in dieser angenehm ruhigen Kultur.

Am alten Hafen von Mandalay wird noch alles per Hand verladen. Dort konnten wir lange verweilen, das treiben beobachten und auf den Sonnenuntergang warten. 

Im übrigen verändert sich der Tourismus in Myanmar rasend schnell. Wir reisten mit der Info los, dass es nur schwer möglich ist Geld vom ATM abzuholen und man Hotels weit im Voraus buchen sollte um günstige Konditionen zu bekommen und diese in Dollar bezahlen muss. Wir haben fast alles mit der einheimischen Währung bezahlt und ATM´s gab es fast überall, günstige Unterkünfte auch. Also traut Euch, bucht nur den Flug und lasst Euch durch das Land treiben, ohne vorab festlegen zu müssen wie lang man an welchem Ort verweilt. 

Trekking zum Inle-Lake

Immer wenn es auf der Reise anstrengend wird und man seine Komfortzone verlässt, ist es im Nachhinein doch das schönste und einschneidendste Erlebnis. So war es auch mit unserem Trekking zum Inle-See. So schlimm war es eigentlich gar nicht, aber wenn man die Wanderschuhe zu Hause vergisst und sich mit neuen Plastikturnschuhen aus Yangon eindecken muss und im Anschluss 70 km landeinwärts wandert, dann schon. 

Aber der Muskelkater und die Blasen an den Füßen waren nebensächlich. Denn wir haben gelernt, dass man zu Fuß und ohne Eile am aller besten ein neues Land und eine neue Kultur erkunden kann. Bei den Einheimischen zu Hause zu nächtigen, mit den Kindern zu spielen, zu beobachten wie das Feld bestellt wird und sogar mit Übersetzungs-Hilfe unseres Guides sich mit einer 90-jährigen Frau über das Glück des Lebens und die Chiliernte zu unterhalten, hat uns tief in die warmen und aufgeschlossenen Herzen der Burmesen blicken lassen.

Drei Tage wanderten wir durch die Shan-Berge bis hin zum berühmten Inle-See, der für seine Einbeinruderer (Intha) und Fischer bekannt ist. Während Myanmar im Vergleich zu seinen süd-ost-asiatischen Nachbarländern noch nicht ganz so überlaufen ist, treffen sich wohl die meisten Reisenden an eben diesem See. Nach einigen Tagen der Stille und kalten „Katzenwäschen“, tat uns aber ein Stück Zivilisation mit warmen Duschen und einem richtigen Bett auch wieder gut. 🙂


Bagan – der bezauberndste und mystischste Ort Mynamars gehört definitiv mit zu den Höhepunkten unserer Reise durch das Land.

Wir reisten vom heißen Mandaly per Boot nach Bagan und erreichten die Tempelstadt in der Nacht. Wir konnten es kaum erwarten uns morgens um 4 Uhr aus den Federn zu quälen um mit dem Elektroroller zu einer von tausenden Pagoden zu fahren, die wir uns nach der Ankunft für den erstenSonnenaufgang ausgesucht hatten. Wir wollten nicht wie „alle“ zur großen und beliebtesten Pagode fahren und vertrauten auf einen Insider-Tip. Wir waren auf jeden Fall die ersten bei dieser Pagode und standen vor einem versperrten Eingang. Zum Glück kam nach einigen Minuten des Wartens ein Wächter vorbei und öffnete uns die Pforte gegen ein kleines Trinkgeld. Wir schlichen mit den Taschenlampen durch den dunklen Aufgang und schreckten dabei einige Fledermäuse hoch.

Der berühmte Sonnenaufgang über Bagan, den man schon so oft zuvor im Internet gesehen hat, verzauberte uns total und war live noch so viel schöner als auf Bildern die man auf dem Bildschirm betrachten kann. Die Nebelschwaden zogen vorbei, die Sonne begann uns zu wärmen und wir saßen einfach nur da und genossen dieses beruhigende und schöne Schauspiel.

Einige, weitere Sonnenauf- und Untergänge später entschieden wir uns zum Abschluss unserer Reise ans Meer zu fahren. Mit dem Bus ging es viele heiße und staubige Stunden weiter an den Strand von Ngwesaung. Dort konnten wir tauchen, lesen und mit vielen wunderbaren Erinnerungen an unsere Myanmar-Erlebnisse diese Reise abschließen.

Dieses Land hat uns mit seiner Ruhe, Freundlichkeit und Ursprünglichkeit verzaubert!


 
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Fotografen Anne & Björn Stüllein

Lüneburg, Deutschland

Anne & Björn sind Hochzeitsfotografen aus der Nähe von Hamburg. Ihre gemeinsame Geschichte begann 2011 mit einer großen Reise um die halbe Welt. Seitdem haben sie es geschafft, jedes Jahr aufs Neue auf ihre Altersvorsorge zu pfeifen und lieber in Flugtickets zu investieren. Ihre Reisen bestreiten sie am liebsten mit Rucksack und jeder Menge Abenteurerspirit und wagen sich immer wieder in Regionen, wo sie fremde Kulturen und unberührte Landschaften hautnah erleben können.

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Neuseeland | Angelika & Artur Pfeifer

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