You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

New York, USA / Chris Eberhardt

New York, USA / Chris Eberhardt

Innerhalb von 7 Monaten hatte ich die Chance New York zweimal zu besuchen. Im Nachhinein betrachtet war das echt ne gute Entscheidung, das erste Mal im Oktober sein zu lassen. Denn um diese Jahreszeit ist die Stadt nicht ganz so mit Touristen vollgepackt, kurzum da ist einfach weniger los. Und zudem hatte ich auch das Glück beim Wetter, so dass es die ganze Woche sonnig war im Oktober, übrigens auch im Juni, nur bisschen wärmer.

Angekommen, erfüllen sich natürlich die typischen Klischees, die man so immer kennt. Alles ist größer, naja viel größer :). Wer noch nie in einer Großstadt war, der kommt hier nicht mehr aus dem Staunen raus. Aber auch wenn man die eine oder andere Großstadt kennt, so ist New York doch was anderes. Man fühlt sich irgendwie heimisch, einiges kommt einem bekannt vor, hat man doch schon viele Locations im Kino oder Serien gesehen. Man läuft den Central Park durch und ertappt sich dabei, wie man an einen Film denkt oder die letzte Serie die man gesehen hat. Zumindest mir ging es dann an einigen Ecken in Manhattan so: "Irgendwie kommt mir das bekannt vor". Und Moment die Sirene, die kenn ich doch auch und die gelben Taxen sowieso (Auch wenn die alten amerikanischen Modelle "aussterben" und durch Hybridmodelle aus Asien ersetzt werden).

Laufen kann ich nur jeden empfehlen, man ist zwar langsamer, aber man bekommt viel mehr mit auf dem Weg zwischen den interessanten Spots mit, als mit der Ubahn. Ich könnte Tage rauf und runter, rechts und links laufen und würde immer noch neue Ecken entdecken. Die Stadt der Abwechslung, sei es von den bekannten Vierteln wie Chinatown oder Little Italy, bis hin zu einzelnen, unbekannteren Straßenzügen wie Koreatown, (primär in der 32nd Street) und nahe dem Empire State, New York ist einfach der Melting Pot. Ich hatte mir für jeden Tag ein Viertel in Manhattan vorgenommen. Manchmal hat man das Gefühl man wechselt die Stadt wenn man in ein neues Viertel kommt. Am besten fand ich die Tage, an denen ich in Soho bzw. Tribeca unterwegs war. Dort in den Nebenstraßen, finden sich immer wieder interessante Typen und Szenen. Am Ende der Woche war ich noch einen Tag auf dem Top of the Rock. Und wie immer bei meinen Reisen, liess ich mir Zeit. Ich war glaub ich fast 4h oben, einfach um die Stadt visuell aufzusaugen und nebenbei noch paar tolle Fotos zu schießen :). Zum Abschluss der ersten Reise gings dann noch klassischerweise zu Fuss über die Brooklyn Bridge rüber nach Dumbo im Stadtteil Brooklyn. Leider war die erste Woche "drüben" zu schnell vorbei. Ich wußte ich muss wiederkommen.

Das passierte dann im letzten Juni. Der erste Unterschied fiel mir schon am ersten Tag auf, es ist mehr los. Wen wunderts, ist ja fast Hochsaison. Obwohl ich ja beim ersten Mal schon weite Teile Manhattans unsicher gemacht hatte, gings nun trotzdem in Ecken, in denen ich nicht so ausführlich war. Zum Beispiel war der zweite Tag geprägt vom Financial District. Viele Bürohäuser unterschiedlicher Art und Alter und mittendrin eine Straße wie in Europa. Backsteinhäuser. Das wirkte bisschen surreal rund um die Stone Street. Die nächsten Tage war ich noch ein bisschen in Manhattan unterwegs, vom Highline Park in Chelsea bis zur Christopher Street (ja genau die...) und Washington Square Park zum Entspannen und danach noch ein paar Plattenläden unsicher gemacht. Am folgenden Tag machte ich etwas langsamer und gönnte mir einen Tag lang Coney Island, also Strand gemischt mit Jahrmarktrummel. Zum Abschluss der zweiten Runde in NY gings dann noch richtig rüber nach Brooklyn. Zu Beginn fuhr ich bis Broadway Junction in Bushwick und lief dann unter der Hochbahn westlich zurück bis nach Williamsburg. Das ist schon ne ganz andere Gegend. Primär latinogeprägt, merkt man schon, dass es den Leuten nicht so gut geht. Aber eben wieder ganz andere Typen. Teilweise schon heruntergekommen. Kommt man dann in Williamsburg an so fühlt man sich ähnlich wie in Kreuzberg, Multikultihipsterviertel par excellance. Dort gibts auch meiner Meinung das beste BBQ in der "fetten Sau". Einfach lecker :). Das war auf jeden Fall nicht das letzte Mal NY für mich.


 
 

FOTOGRAF CHRIS EBERHARDT

Bayern, Deutschland

Ich bin Chris, 36 Jahre alt. Begeistert. Umtriebig. Ruhig. Reiselustig. Offen. Neugierig. Wenn ich mich mal hauptberuflich nicht um Zahlen und Daten bei einem Telco Unternehmen kümmere, findet man mich auf Hochzeiten beim Fotografien oder irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs. Beide Themen haben für mich mindestens eins gemeinsam: es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, seien es unterschiedliche und vielfältige Emotionen oder neue Typen und Kulturen. Und genau das macht es für mich so interessant zu fotografieren.

Ihr könnt Chris' Fotografie auf seinem Blog verfolgen und seine Fanpage hier besuchen.

Israel / Sophie Kröher

Israel / Sophie Kröher

Kos, Greece / Jenny Blad