You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Tahiti, Moorea & French Polynesia / Eva Möller Fotografie

Tahiti, Moorea & French Polynesia / Eva Möller Fotografie

Endlich ist es soweit, wir treten eine Reise an die weiter weg nicht sein kann. Unser Reiseziel: Tahiti, Moorea und Bora Bora. Jeder hat von diesen Inseln gehört, die angrenzenden Länder / Kontinente sind Australien und Neuseeland.

Eine Reise von 26 Stunden und 12 Stunden Zeitumstellung haben unseren Samstag von 24 Stunden auf 36 Stunden verlängert. Für Europäer ist die Einreise in Französisch Polynesien unkompliziert, Franzosen könnten sogar ihre Sachen packen und einfach nach Französisch Polynesien ziehen.

Wir wollten jedoch nur Urlaub machen und mit unserem Freund Micha, der mit seinem Segelboot eine Weltumseglung macht, eine kleine Strecke mitsegeln. Tahiti empfing uns mit seinen warmen Temperaturen, einheimischen Klängen und Tanz. Diese Begrüßung war herrlich und ließ uns bereits am Flughafen unseren Urlaub genießen. Wir wurden ein wenig an unseren Urlaub in der Karibik erinnert. 


Da unsere Kinder nach dieser langen Reise einfach nur in einen Pool springen wollen, verbrachten wir die Nachmittage an diesen zwei Tage in einem schönen Hotel auf Tahiti. Dienstag früh brachen wir auf nach Moorea.  Leider konnten wir Tahiti nicht erkunden, wir liefen nur kurz in die Stadtmitte um ein Auto zu mieten. Das Zentrum gefiel mir persönlich nicht so gut, es war laut und nicht besonders attraktiv. Da wir keine Städtereise unternehmen wollten, war die Enttäuschung nicht wirklich groß. 

Das Segeln von Tahiti nach Moorea wurde für mich ein wenig unangenehm, da ich leider bereits schon als Kind schnell seekrank geworden bin. Geholfen haben mir Homöopathische-Mittel, Ruhe und ein Platz am Bug des Schiffes mit über die Reling herunterhängenden Beinen. Das fixieren des Horizontes, sowie Gesang bei größerem Wellengang, ließ mich die Reise ohne Zwischenfall überstehen. Der Preis dafür war gigantisch! Micha steuerte eine Lagune von Moorea an die traumhafter hätte nicht sein können. Das Wasser glänzte türkisblau und wir konnten bis auf den Grund des Meeres schauen. Mir fehlen bis heute die Worte, wenn ich an diese Lagune denke. Ein Glück spielte das Wetter auch noch traumhaft mit und wir genossen einige Tage am Rand von Moorea.

Jedem der Moorea besucht kann ich nur anraten sich einen fahrbaren Untersatz zu besorgen und die Insel zu erkunden, denn es soll eine der schönsten Inseln weltweit sein. Mit unseren Kindern haben wir eine Wanderung unternommen und die Flora von Moorea genossen. Die Blütenpracht dieser Insel ist phänomenal und sehr vielfältig. Am Abend genossen wir im Hilton leckere Cocktails ab 16 Uhr begann dort die Happy Hour "2 Cocktails für den Preis von einem". Dazu gab es noch offenes W-Lan und wir blieben für die kommenden Tage Dauergäste.

Ich habe in der Zeit unseres Urlaubes kein einziges Buch gelesen, da mir die Zeit zum Lesen zu schade war. Ich schaute so oft ich konnte in die Natur und genoss den atemberaubenden Anblick. Hier konnte ich meine Leidenschaft zu fotografieren vollkommen ausleben.
Der Weg zurück wurde uns noch durch drei Delphine versüßt, die ihren Spaß hatten in den Wellen die das Schiff am Bug verursachten mit zu schwimmen. Auch eine riesen Meeresschildkröte konnten wir auf ihrem Weg beobachten.

Bereits Moorea hat uns von seiner Schönheit überwältigt, aber als wir auf Bora Bora ankamen konnten wir nicht fassen, dass es noch schöner werden konnte. Das Wasser war noch heller türkis und das Flair der Insel ließ uns absolut zur Ruhe kommen. Wir genossen den Luxus unseres Hotels, probierten die kulinarischen Köstlichkeiten und genossen unzählige Cocktails mit Blick auf das glasklare Meer und den Berg Mont Otemanu. Auf Bora Bora haben wir täglich mindestens ein Brautpaar gesehen, dass die Location für ihren schönsten Tag im Leben gewählt hat. Wer dort seine Hochzeit feiert hat traumhafte Erinnerungen fürs Leben.

Meine Tipps:

- Spart rechtzeitig für diese Reise, denn die Preise sind doppelt bis dreimal so hoch wie in Berlin.
- Wer ein wenig die Natur beschauen will, sollte immer aufpassen ob sich nicht Kokosnüsse an einer Palme über ihm befinden, der Aufschlag einer Kokosnuss auf den Kopf endet meist tödlich.
- Frischer könnt ihr Fisch nicht bekommen, also guten Appetit.
- Wer die Möglichkeit hat Pommes aus einer Brotfrucht zu probieren sollte das auf keinen Fall verpassen.
- Die meisten einheimischen Frauen Französisch-Polynesiens tragen Blüten hinter dem Ohr. Solltet ihr eine Frau sehen die eine siebenblättrige Tiare Blüte hinterm Ohr trägt könnt ihr erkennen ob sie verheiratet oder noch Single ist. Links bedeutet: verheiratet, rechts: Single.
- Die Französisch-Polynesier kennen kein Trinkgeld, also seid vorsichtig, ihr könntet sie mit Trinkgeld beleidigen.
- Wir haben von einer Einheimischen den Tipp bekommen sich mit Olivenöl gemischt mit Zitrone vor Sonnenbrand zu schützen, diese Mischung würde einen Sonnenbrand vermeiden. Dies werde ich diesen Sommer mal ausprobieren.
- Nehmt luftige Anziehsachen mit und fast nur kurze Kleidung, denn das Thermometer klettert selten unter 25 °C.


 
 

Fotografin Eva Möller

Berlin, Deutschland


Hallo, ich heiße Eva und lebe in meiner Wahlheimat Berlin. Die Fotografie ist für mich eine Möglichkeit Glück zu manifestieren und immer wieder ansehen zu können. Am liebsten fotografiere ich glückliche Menschen, sowie auf Reisen Land und Leute. Das Reisen mit meiner Familie und die Fotografie sind kombiniert mein größtes Lebensglück.

Ihr könnt Evas Fotografie auf ihrer Website verfolgen oder ihre Fanpage hier besuchen. 

Mallorca, Spain / by Stefan Lederer

Mallorca, Spain / by Stefan Lederer

Bol and Split, Croatia / Theresa Povilonis

Bol and Split, Croatia / Theresa Povilonis