You only have one moment. This short moment is your life. Just a small glimpse called now.

But all we do is wait. For the moment when all thing will come together? Maybe they never will.

Maybe we should 

Stop Waiting. And Just Go.

Vietnam, Südostasien / Marie und Michael Boesendorfer

Vietnam, Südostasien / Marie und Michael Boesendorfer

REISE NACH SÜDVIETNAM

Unsere Reise nach Vietnam war eigentlich eine Spontanentscheidung, die wir nie bereuen sollten. Wir schwärmen noch immer von diesem wunderbaren Land, seinen faszinierenden Menschen, dem unglaublich guten Essen und der atemberaubenden Landschaft.

Vietnam bietet für jeden Reisenden etwas: Von Gebirge und Bergdörfern über atemberaubenden Stränden hin zu Stadtleben und ländlichem Ambiente. Das Land ist viel größer als man vermuten würden, so schafften wir es in unseren zwei Wochen unserer Reise nicht bis in den Norden, sondern bewegten uns bewusst nur im Süden des Landes - bis zur Mitte in die Kaiserstadt Hue. Den wunderschönen Norden werden wir aber auf jeden Fall nachholen.

Reisezeit Vietnam

Wir waren zu einem Zeitpunkt in Vietnam, den man durchaus als Hauptsaison bezeichnen kann: Ende Dezember bis Mitte Januar. Wenn man den Norden besuchen möchte, kann es im Winter schon einmal vorkommen, dass die Temperaturen unter 15° sinken. Die Temperaturen im Süden waren jedoch sehr angenehm. Um die 25-30°. Wenn ihr das ganze Land bereisen möchtet, empfehlen wir euch eine Reisezeit von 2-3 Wochen. Je nachdem ob man noch ein paar Ruhetage an den einsamen Sandstränden von Phu Quoc verbringen möchte.

Reisekosten Vietnam

Vietnam ist definitiv ein Land, in dem man noch für wenig Geld einen Luxusurlaub machen kann. Wir haben in guten 3 Stern Hotels übernachtet und dafür nie mehr als 30$ pro Nacht und zwei Personen ausgegeben. Dabei ist Frühstück meist inkludiert. Auch die Reise mit Nachtbussen ist nicht teuer. Inlandsflüge kosten um die 60$.

Unterwegs in Vietnam - die Reiseroute

Die Rucksäcke waren gepackt und unsere erste Station hieß Ho Chi Minh City, besser bekannt als Saigon. Die Stadt liegt im Süden des Landes und ist eine boomende Wirtschaftsmetropole. Alles ist hier in Bewegung und das vor allem auf unzähligen Mopeds. Das Leben spielt sich auf der Straße ab, was uns ermöglicht, einen tiefen Einblick in den Alltag der Menschen zu bekommen.

Saigon und Hue

Vietnam ist von der Fläche fast so groß wie Deutschland, daher sind die Reisedistanzen auch ganz schön groß. Um Inlandsflüge kommt man eigentlich kaum herum, und deshalb ging es für uns nach dem lauten und lebendigen Saigon per Flugzeug in die etwas ruhigere Mitte des Landes, wo es auch deutlich kälter war. Unser Ziel hieß Hue, auch bekannt als die ehemalige Kaiserstadt. Die Stadt Hue selbst hat nicht viel zu bieten, die Verbotene Stadt und die beeindruckenden Grabstätten der ehemaligen Könige sind aber absolut sehenswert. Das Wetter hat für die Besichtigung von Grabstätten perfekt gepasst: Leichter Nieselregen und diesiges Wetter.Und wenn man dabei auch noch einem Chor von Mönchen zuhören kann, die sich in den Tiefen des Waldes ihren Gebeten widmen, ist das Feeling natürlich perfekt!

Hoi An

Von dort ging es an der Küste entlang wieder Richtung Süden. Hue war von der Temperatur doch schon merklich kühl, das war sicherlich auch ein Grund warum es uns wieder mehr Richtung Süden zog. Unser nächstes Ziel hieß Hoi An – dort wollten wir unbedingt das berühmte Laternenfest miterleben, das immer nur in den Nächten rund um die Vollmondnacht stattfindet. Die Strecke zwischen Hue und Hoi An bewältigten wir mit einem Privattaxi, der uns einen ganzen Tag lang von Hue nach Hoi An fuhr. Eine solche Fahrt würden wir auf alle Fälle wieder machen, da wir mit unserem lieben Fahrer typisch vietnamesisch am Straßenrand zu Mittag gegessen haben und er mit uns auch einige Zwischenstopps gemacht hat. So sind wir mit ihm über den berühmten Wolkenpass gefahren, und konnten uns die Marble Mountains mit ihren faszinierenden Höhlen und Buddha Statuen ansehen. Das hätten wir mit Zug oder Bus alles verpasst.

Hoi An hat uns vom ersten Moment an verzaubert! Das Zentrum der Stadt ist gesäumt von bunten Häusern, darin befinden sich viele kleine Läden und nette Lokale in denen man einfach mal einen guten vietnamesischen Kaffee trinken und herrlich die Leute am Fluß beobachten kann. Hoi An ist einerseits berühmt für seine Kochschulen und auch für seine Schneidereien. Ganz klar, dass wir beides ausprobieren mussten. In der Kochschule haben wir aber eigentlich mehr gegessen als selbst gekocht – aber herrlich wars trotzdem! Wir lernten die Zubereitung der Frühlingsrollen, die mit Präzision und einer ganz bestimmten Reihenfolge gefüllt werden müssen. Neben den Zutaten und Zubereitungsarten verschiedenster typischer vietnamesischer Gerichte, konnten wir auch selbst Reispapier machen und die vielen verschiedenen Ingwerarten, Basilikumarten und Chilis kennenlernen.

Und dann war sie da, die Vollmondnacht: In dieser Nacht werden in Hoi An keine elektrischen Lichter angezündet, sondern alles mit Laternen erhellt. Faszinierend zuzusehen war es, wie große Laternen mit wundervollen Stoffen überzogen werden. Tausende von kleinen Papierlaternen wurden in den Fluss gelassen und boten ein atemberaubendes Bild. Sehr romantisch, aber natürlich auch viele andere Touristen. 

Nha Trang und das Mekong Delta

Nach zwei Tagen in Hoi An hieß es dann leider Abschied nehmen von dieser wundervollen Stadt: Wir wollten weiter in den Süden in das berühmte Mekong Delta. Davor machten wir aber noch ein paar Tage halt in Nha Trang um uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und ein bisschen den Strand zu genießen. Von Hoi An nach Nha Trang und von dort weiter reisten wir mit einem Nachtbus. Diese waren überraschend komfortabel, man hat richtige Liegesitze, Wlan und wir konnten wirklich fast die ganze Nacht durchschlafen.

Im Mekong Delta spielt sich das Leben auf den Booten ab, berühmt ist das Delta vor allem für seine schwimmenden Märkte an denen man frühmorgens frisches Obst und Gemüse kaufen kann. Und Frühstücken mitten am Boot kann man auch!

Aktivitäten und Sehenswertes in Südvietnam

Absolutes Highlight unserer Reise war auf jeden Fall Hoi An. Auch wenn das Städtchen etwas touristisch ist, so ist das Flair doch einmalig. Und die Stadt hat auch viel zu bieten. Mit dem Fahrrad kann man tolle Touren in das Land unternehmen, Hoi An ist bekannt für seine Schneiderein, wo man super Anzüge und Kleider maßschneidern kann und das Laternenfest ist auch ein Highlight. Zusätzlich dazu können wir die angebotenen Kochkurse sehr empfehlen!

Die Grabstätten der alten Könige rund um Hue sind auch absolut empfehlenswert und sehr mystisch. Wenn man noch ein paar Tage mehr hat, sollte man sich auch das Mekong Delta noch genauer ansehen. Dort kann man auch super Touren mit dem Fahrrad unternehmen und einen noch ursprünglicheren Teil von Vietnam kennenlernen. Unbedingt trinken müsst ihr den vietnamesischen White Iced Coffee. Uns hat es total gut geschmeckt und wir haben uns einen Kaffee sogar mit nach Hause genommen. 

Insider Tipps & Infos für Vietnam:

Saigon hat um die 8 Millionen Einwohner – damit würde fast ganz Österreich in diese Stadt hineinpassen. Einen tollen Ausblick über die Stadt bekommt man vom Bitexco Financial Tower mit seinem Sky Deck auf dem 52. Stockwerk. Von dort den Sonnenuntergang zu sehen ist einfach fantastisch. Um das Leben richtig kennenzulernen müsst ihr hinaus aufs Land und weg von den touristischen Zentren. Das kann man sicherlich besonders gut im Landesinneren, im Mekong Delta und auch im Norden des Landes, in den einsamen Bergdörfern.

Tipps für Fotografen

Wir sind mit der 5D Mark III und einer analogen Leica M3 aus den 1960ern gereist. Besonders fotogen und weltweit bekannt sind natürlich die Reisfelder, die sich vorwiegend im Norden des Landes befinden. Toll ist ebenso Hoi An, die Grabstätten in Hue, das Mekong Delta mit seinen schwimmenden Märkten und die Fischer am Meer bzw. am Fluss wenn sie ihre Netze auswerfen. Macht unbedingt eine Fahrradtour! Mit einem Fahrrad könnt ihr Dörfer besichtigen wo man mit dem Auto gar nicht gut hinkommt. Wir hatten dafür eine Tour mit Guide von Hoi An weg gebucht und haben dabei Reisfelder, Gärtnereien, kleine Dörfer gesehen und sind auch mit den Fahrrädern auf kleinen Booten gefahren um eine größere Strecke bewältigen zu können.

Sonstiges: 

Ein vietnamesisches Sprichwort finden wir wunderschön und versuchen uns zu Herzen zu nehmen: "Einmal gemacht ist besser als zehnmal gesehen oder hundertmal gehört."


 
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Fotografen Michael und Marie Boesendorfer

Kritzendorf, Österreich

Wir sind Marie & Michael, ein Hochzeitsfotografenpaar, das gerne und viel reist. Bei unseren Reisen versuchen wir nicht nur die Touristengegenden abzuklappern sondern sind ständig auf der Suche nach Abenteuern, unbekannten Flecken der Natur und versuchen auch immer die Kultur zu verstehen indem wir den direkten Kontakt zu den Menschen die dort wohnen suchen.

Ihr könnt die Arbeit der beiden in ihrem Blog verfolgen und ihre Fanpage hier besuchen. 


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